Eine weitere „Sportart“ wurde bereits während der laufenden Tiefbauarbeiten für das neue Sporthaus „getestet“ – Tauchen war am 15.01.2017 angesagt. Aufgrund der besonderen Lage der Baustelle, wenige Meter neben dem Fluss Hase, war die Baugrube mit Wasser gefüllt, das von unten nachdrückte. Zur seitlichen Abdichtung wurden entsprechend Spundwände gesetzt. Die Abdichtung der Sohle erfolgte durch ca. 650 Kubikmeter Spezialbeton, der unter Wasser verbracht werden musste. Diese heikle Aufgabe konnte nur durch Spezialtaucher durchgeführt werden.

Der Beton wurde unter Wasser vergossen, wobei ein Taucher permanent den Gießvorgang begleitete, während ein weiterer Taucher am anderen Ende der Baugrube dafür sorgte, dass kein nachdrückender Schlamm den frischen Beton verunreinigte.

Der Arbeitsplatz der beiden Taucher war ungefähr halb so groß wie ein Fußballfeld und lag etwa fünf bis sechs Meter tief im trüben Wasser (Sichtweite nahe Null). Bei den Tauchern handelte es sich um Fachleute einer Spezialfirma, deren Arbeitsplatz sonst weit draussen in der Nordsee, auf Kraftwerksbaustellen, an Talsperren oder beim U-Bahn-Bau ist.