Gut eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung erfolgte das Richtfest für den Erweiterungsbau des Klinikums Lüneburg. Im Beisein zahlreicher Handwerker und Vertreter von Politik und Wirtschaft sowie Mitarbeiter des Klinikums erfolgte der feierliche Akt. Mit dem rund 50 Mio. Euro teuren Erweiterungsbau werden interne Betriebsabläufe optimiert sowie Patienten- und Besucherströme neu organisiert. Auf 16.000 Quadratmetern werden dann unter anderem eine interdisziplinäre Notaufnahme mit angeschlossener Aufnahmestation, eine interdisziplinäre Intensivstation und eine Intermediate Care (IMC)-Station zur Verfügung stehen.

Der Neubau schließt direkt an die Bestandsgebäude an. Eine gläserne Eingangshalle bildet den Zugang zum Gebäudekomplex. Direkt neben dem Eingang wird es Isolierzimmer und eine Aufnahmestation für Patienten geben. So sollen Störungen auf den anderen Stationen vermieden werden. Der ursprüngliche Eingang wird in eine Cafeteria mit Sitzplätzen im Freien umgebaut. Die Rettungswagenauffahrt wird zukünftig über eine Rampe direkt zur ersten Etage in die Notaufnahme geführt. In der zweiten Etage zieht die neue Intensivstation ein. Als Bindeglied zwischen der Intensiv- und Normalpflege wird die Intermediate Care (IMC) untergebracht sein. Auf der dritten Etage wird die Kardiologie untergebracht, die somit direkt neben dem Herzkatheterlabor platziert ist.

THEURICH+KLOSE ist bei diesem Projekt für die Realisierung der hochkomplexen Gebäudeautomation verantwortlich. Nach Fertigstellung des Innenausbaus ist die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus für Anfang 2019 geplant.