Bei bestem Sommerwetter erfolgte am 16.07.2013 der erste Spatenstich für den neuen Zentralen  Omnibusbahnhof (ZOB) im Herzen von Hannover. Direkt „hinter“ dem Hauptbahnhof entsteht eine moderne Verkehrsdrehscheibe von der aus Ziele in ganz Europa angefahren werden.

Stadtbaurat Uwe Bodemann wies in seiner Ansprache daraufhin, dass ein großer Druck zum Handeln bestand. Einerseits waren die vorhandenen Anlagen dringend sanierungsbedürftig und andererseits wurde das Personenbeförderungsgesetz verändert, wo nach nun auch Fernbusunternehmen den Verkehr zwischen Deutschlands Großstädten abwickeln dürfen. Es wird erwartet, dass täglich etwa 70 überregional verkehrende Busse mit insgesamt bis zu 2.500 Reisenden den neuen ZOB ansteuern.

Die Stadt Hannover investiert für den neuen ZOB, den das Stuttgarter Architekturbüro Werner Sobek entworfen hat, gut 4,3 Millionen Euro. Markant an dem Entwurf ist das leicht geschwungene Glasdach, das eine Fläche von rund 4.000 m² überspannt. Geplant sind elf Bahnsteige, ein Servicegebäude mitsamt Wartehalle, Auskunftsschalter und Toiletten sowie einen Kiosk. Die Planungen sehen vor, dass die Anlage in einem Jahr fertiggestellt ist.

THEURICH+KLOSE wurde von der Stadt Hannover mit der Realisierung der technischen Gebäudeausrüstung (Entwässerung, Elektrotechnik, Blitzschutz) beauftragt.